Lasik-TÜV für Provisus Augenkliniken
Neutrales Gütesiegel für Sicherheit und Qualität
Newsletter Provisus Augenklinik, vom 16.12.2008
Ahaus. Schon seit dem 01. März 2007 ist der Ahauser Standort der Provisus Augenkliniken vom TÜV SÜD für das Lasik-TÜV-Siegel zertifiziert. Die Provisus Augenklinik in Essen absolvierte die anspruchsvolle Prüfung nun am 4. Dezember.
Warum LASIK-TÜV?
Bei der inzwischen existierenden Vielzahl von Laserkliniken, LASIK-Zentren und Augenlaser-Praxen im In- und Ausland fällt es einem Patienten immer schwerer zu unterscheiden, welche Ärzte und welche Einrichtungen für ihn in Frage kommen. Besonders durch die immer zahlreicher werdenden Billigangebote im Ausland ist die Verlässlichkeit und objektive Nachweisbarkeit von Qualität von größter Bedeutung. Parameter wie Erfahrung des Operateurs, OP-Zahlen, Komplikationsrate, Hygiene-Standards, technische Ausstattung lassen sich durchaus objektiv von externen Prüfern nachprüfen und vergleichen.
Objektivität durch Zertifizierung
Erstklassigkeit kann in Broschüren oder Websites behauptet werden - oder aber anhand eines LASIK-TÜVs nachprüfbar belegt werden. Der TÜV als Gütesiegel für die Dienstleistung LASIK auf höchstem Niveau erlaubt dem Patienten, eine vernünftige Wahl des geeigneten Augenchirurgen und Behandlungszentrums zu treffen.
Was steht auf dem Prüfstand
Geprüft wird u.a. ob Mitarbeiter und Ärzte die erforderliche Qualifikation haben. So müssen Ärzte beispielsweise mindestens 1.000 LASIK-Operationen in den letzten fünf Jahren durchgeführt haben, 250 davon im letzten Jahr. Darüber hinaus werden vom gesamten Personal, einschließlich Ärzte, aktuelle Nachweise über entsprechende Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, die mindestens jährlich zu erfolgen haben, verlangt.
Nicht weniger streng sind die Maßstäbe hinsichtlich der technischen Ausstattung. Für die LASIK kommen nur modernste Diagnose- und Behandlungsinstrumente infrage, sogenannte „State of the Art" Geräte, die den von einem wissenschaftlichen Beirat festgelegten technischen Stand aufweisen. Zudem unterliegen diese Apparaturen zusätzlichen Wartungsanforderungen. Dieser wissenschaftliche Beirat, bestehend aus Vertretern des TÜV-SÜD, des Bund Deutscher Ophthalmochirurgen (BDOC) und der Kommission Refraktive Chirurgie (KRC), überprüft auch in regelmäßigen Abständen den Anforderungskatalog des LASIK-TÜV auf zeitgemäße und wissenschaftliche Gültigkeit hin. Initiiert wurde der LASIK TÜV vom gemeinnützigen Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlasern und Refraktive Chirurgie e.V. (VSDAR).
Aber auch das Management hat eine Reihe von Voraussetzungen zu erfüllen. Gefordert wird u.a. eine aktive Qualitätskontrolle zur ständigen Überprüfung und Dokumentation der Behandlungsergebnisse. Dabei muss die Rate schwerer intra- und postoperativer Komplikationen unter 1% liegen, die Reoperationsrate unter 10% und die Erfolgsrate der Korrektur innerhalb von +-0,5 Dioptrien bei 90% liegen. Nicht zuletzt prüft der TÜV-SÜD die Zufriedenheit der Patienten mit der Einrichtung selbst, die von der Klinik mittels standardisierter Patientenfragebögen nachgefragt und dokumentiert werden muss. Weitere Informationen gibt es unter www.lasik-tuev.de.
Stiftung Warentest 02/2007: Augenlasern: TÜV zeigt gute Kliniken
Sie haben eine Frage?